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Wie ein Haus mit 21 Parteien zum Missionsfeld wurde

Wie ein Hauscafé, vier Kuchen und viel Gebet eine Nachbarschaft verändern können

 

„Wir haben ein Haus mit 21 Parteien und drei Parteien sind jetzt schon bei uns in der Gruppe. Wir arbeiten jetzt dran, dass wir noch mehr Leute reinkriegen." — Simone, LifeGroup-Supervision

 

Stell dir das einmal vor.


Ein ganz normales Mehrfamilienhaus. 21 Klingelschilder. 21 Türen. 21

Lebenswelten. Hinter jeder Tür eine Geschichte – von Hoffnung, von

Einsamkeit, von Sehnsucht, von Alltag. Und mittendrin ein kleines Team von

Frauen, das betet. Das nicht wartet, bis die Menschen in die Gemeinde

kommen, sondern das dorthin geht, wo sie schon sind: in ihr eigenes

Treppenhaus.


Drei von 21 Parteien sind schon Teil der LifeGroup. Neulich gab es ein

Hauscafé. Die Idee kam von einer Nachbarin aus der LifeGroup – sie stellte ihre

Wohnung zur Verfügung und buk vier Kuchen. Simone brachte zwei

Thermoskannen mit, eine Tortenschaufel und half beim Aufbau und Kaffee-

Ausschenken. Zehn Menschen waren da. Nachbarn, die sich vorher kaum

kannten, saßen zusammen, lachten, erzählten. Und etwas begann zu wachsen,

was kein Programm der Welt herstellen kann: Vertrauen.


„Wir bauen Beziehungen auf innerhalb von unserem Haus. Die Nachbarn waren total begeistert." — Simone

Das ist keine Strategie. Das ist Jüngerschaft als Lebensstil. Das ist Mission direkt vor der Haustür. Und es ist erst der Anfang.

 

Die stille Revolution im Treppenhaus


Was Simone und ihre LifeGroup tun, ist im Grunde genommen das, was Jesus

seinen Jüngern aufgetragen hat. Nicht mehr und nicht weniger. Sie gehen zu

den Menschen, die Gott in ihre unmittelbare Nähe gestellt hat. Die eine stellt

ihre Wohnung zur Verfügung und backt Kuchen. Die andere bringt

Thermoskannen mit und schenkt Kaffee aus. Alle hören zu.


Jede bringt ein, was sie hat. Keine muss alles können. Zusammen sind sie stark.

Klingt einfach? Ist es auch. Und genau darin liegt die Kraft.


Floyd McClung schreibt in Basics – Jüngerschaft von Grund auf:


„Noch bevor sie der christlichen Botschaft Glauben schenken, fühlen sich Menschen oft von der christlichen Gemeinschaft angezogen. Wenn ich von Gemeinschaft spreche, dann meine ich damit die Einladung, durch Freundschaft und gemeinsam verbrachte Zeit an unserem Leben teilzunehmen. Wenn die Menschen unsere Liebe sehen, dann haben sie Grund, an Jesus zu glauben."


Genau das geschieht in diesem Haus mit 21 Parteien. Menschen sehen Liebe. Sie erleben Freundschaft. Sie spüren: Hier ist etwas anders. Hier bin ich willkommen. Hier werde ich gesehen.


Das ist keine Theorie. Das passiert gerade. In einem ganz normalen Wohnhaus. In unserer Gemeinde. Und es funktioniert, weil niemand alles allein tragen

muss.

 

Warum 21 Parteien eine Vision für uns alle sind


Vielleicht denkst du: „Schön für Simone. Aber was hat das mit mir zu tun?"


Alles.


Denn was Simone und ihr Team tun, kann jeder von uns tun. Du musst nicht

Pastor sein. Du brauchst kein Theologiestudium. Du brauchst keinen perfekten

Glauben. Du brauchst nicht einmal selbst backen zu können. Du brauchst nur

das, was du hast – und seien es zwei Thermoskannen und die Bereitschaft,

Kaffee auszuschenken.


In der LifeGroup-Supervision wurde es klar auf den Punkt gebracht:


„Das, was wir hier leben, was wir versuchen wollen zu leben, das ist richtige Missionsarbeit. Wir arbeiten im Grunde genommen richtig an der Front, an der geistlichen Front."


Ja, du hast richtig gelesen. Was in deinem Wohnzimmer, in deinem Treppenhaus, an deinem Küchentisch passiert – das ist Missionsarbeit. Nicht irgendwo weit weg, sondern genau hier. In deiner Straße. In deinem Haus. Unter deinen Nachbarn.


Und die Supervision machte noch etwas deutlich:


„Wir integrieren Leute einfach echt so immer mehr in unser Leben und es ist einfach kein Programm und da geschieht die größte Transformation von Menschen."


Die größte Transformation geschieht nicht durch Programme. Sie geschieht durch Nähe. Durch echte Beziehungen. Durch gelebte Liebe.

 

Von drei auf 21 – Die Mathematik des Reiches Gottes


Drei von 21 Parteien. Das sind 14 Prozent. Manche würden sagen: „Das ist ja noch fast nichts." Aber so denkt Gott nicht. Gott denkt in Multiplikation.


Jesus hatte zwölf Jünger. Aus zwölf wurden Hunderte. Aus Hunderten Tausende. Aus Tausenden Millionen.


Roberto Bottrel, der in Brasilien mit vielen anderen Pastoren eine Gemeinde von über 11.000 Menschen in mehr als 2.200 Zellgruppen führt, erinnert sich an die Anfänge:


„Wir hatten die Bedeutung von Multiplikation als Hauptfaktor verstanden. Viele Menschen wurden gerettet und Leben, Ehen und Familien wiederhergestellt. Und doch ist all das erst der Anfang!"


Jeder große Fluss beginnt mit einem kleinen Rinnsal. Was in Simones Haus begonnen hat – mit einem Hauscafé und vier Kuchen – das kann der Anfang von etwas sein, das weit über dieses eine Haus hinausreicht.


Stell dir vor: Was, wenn nicht nur in einem Haus, sondern in zehn Häusern in unserer Stadt solche LifeGroups entstehen? Was, wenn 21 Parteien zu 210 werden? Zu 2.100?


Das klingt verrückt? Gut. Denn genau solche Visionen braucht das Reich Gottes.


„Eine Vision, die so groß ist, dass wir ohne Gott scheitern werden. Eine Mathematik, die nur mit dem Heiligen Geist funktioniert. Ein Ziel, das uns beten lässt wie nie zuvor."

 

Warum alles mit Gebet beginnt


Und hier kommen wir zum entscheidenden Punkt. Denn diese Vision – 21 Parteien zu erreichen, ein ganzes Haus mit der Liebe Gottes zu durchdringen – diese Vision ist zu groß für uns allein. Sie ist nur möglich, wenn Gott selbst handelt.


In der Supervision wurde es so ausgedrückt:


„Jüngerschaft ist Gottes Werk und nicht dein Projekt."


Das ist befreiend. Es nimmt den Druck. Aber es gibt uns gleichzeitig eine Aufgabe: zu beten. Denn Gebet ist der Ort, an dem wir Gott einladen, das zu tun, was wir selbst nicht tun können.


Thom Rainer beschreibt in Pray & Go, wie Gemeinden durch einfaches Gebet für Nachbarn erstaunliche Ergebnisse erlebten:


„Wir hatten ein Ziel, für zweitausend Häuser in drei Monaten zu beten. Wir übertrafen diese Zahl um mehr als tausend Häuser. Die Gemeindemitglieder haben die Vision wirklich ergriffen."


Und dann passierte etwas Unerwartetes:


„So viele Mitglieder erzählten uns von unerwarteten Begegnungen mit Ungläubigen. Leute kamen auf sie zu und fragten, was sie tun. Viele Male wurden Menschen auf dem Gehweg zum Glauben geführt. Es war unglaublich."


Etwa zwanzig Menschen kamen allein durch diesen einfachen Ansatz zum Glauben. Keine großen Events. Kein Druck. Nur Gebet. Nur Präsenz. Nur Liebe.


Wenn Gott das durch Gebetsspaziergänge tun kann, was kann er dann erst durch ein Hauscafé tun?

 

Ein Aufruf zum Gebet – für 21 Parteien und für deine Nachbarn


Deshalb möchte ich dich heute zu etwas einladen. Es ist nichts Kompliziertes. Es erfordert keine besondere Begabung. Aber es kann alles verändern.


Bete für die 21 Parteien


Nimm dir diese Woche bewusst Zeit und bete für Simones Haus. Bete für jede einzelne der 21 Parteien – auch wenn du ihre Namen nicht kennst. Gott kennt sie.


Bete darum, dass:


•       Türen sich öffnen – im wörtlichen und im geistlichen Sinn

•       Vertrauen wächst – zwischen Nachbarn, die sich bisher fremd waren

•       Herzen weich werden – für die Liebe Gottes, die durch ganz normale Menschen fließt

•       „Menschen des Friedens" sichtbar werden – Menschen, die offen sind für das Evangelium und deren Beziehungsnetzwerk zur Brücke wird

•       Schutz und Bewahrung über Simone und ihre LifeGroup kommen – denn wer an der „geistlichen Front" arbeitet, braucht Gebetsrückendeckung


Floyd McClung beschreibt, wie wichtig es ist, die „Person des Friedens" zu finden:


„Schau, ob du einen 'Menschen des Friedens' findest – jemanden, der geistlich offen und bereit ist zu wachsen. Versuche als Nächstes, mit dem Beziehungsnetzwerk des 'Menschen des Friedens' in Kontakt zu kommen."


Vielleicht ist diese Person des Friedens der Nachbar im dritten Stock. Oder die ältere Dame im Erdgeschoss. Oder die junge Familie, die gerade eingezogen ist. Gott weiß es. Und er will es uns zeigen – wenn wir beten.


Bete für deine eigenen Nachbarn


Aber höre hier nicht auf. Denn die Vision der 21 Parteien ist nicht nur Simones Vision. Sie ist eine Einladung an uns alle.


Wie viele Parteien wohnen in deinem Haus? Wie viele Nachbarn hast du in deiner Straße? Wie viele Menschen kennen dich als jemanden, der für sie da ist?


Hier sind drei einfache Schritte, die du diese Woche gehen kannst:


1. Mache eine Gebetsliste deiner Nachbarn. Schreibe die Namen auf – so viele du kennst. Und für die, die du nicht kennst, schreibe einfach: „Nachbar 2. OG links" oder „Familie im Haus gegenüber". Beginne, täglich für sie zu beten.


Roberto Bottrel beschreibt, wie Zellgruppen konkret für Menschen beten:


„Es ist wichtig, für konkrete Personen zu beten und zu fasten. Wir müssen planen, wie wir evangelisieren, um unsere Ziele zu erreichen. Unsere beste Strategie ist eine persönliche Beziehung."


2. Suche eine Gelegenheit zur Freundlichkeit. Es muss kein Hauscafé sein (obwohl das großartig wäre!). Es kann so einfach sein wie:


•       Ein Kuchen vor der Tür

•       Hilfe beim Einkaufen

•       Ein ehrliches „Wie geht es Ihnen?" im Treppenhaus

•       Eine Einladung zum Kaffee


JR Woodward und Dan White schreiben in The Church as Movement:


„Bevor wir daran denken, die Welt oder unsere Stadt zu verändern, müssen wir unsere Nachbarn kennenlernen. Nachbar ist kein abstraktes, übergeistliches Prinzip. Wir sind mit unseren Nachbarn verbunden, und wir können wählen, ob wir uns verbinden oder nicht."


3. Lade jemanden in dein Leben ein. Nicht in ein Programm. Nicht in eine Veranstaltung. In dein Leben. An deinen Tisch. In dein Wohnzimmer. In deine Geschichte.


Patrick Knittelfelder und Bernadette Lang schreiben in Lifestyle Jüngerschaft:


„Beginne, selbst eine Kleingruppe aufzubauen, die sich regelmäßig trifft. Lade Menschen ein, die auch wachsen wollen. Vergiss nicht, für ein wenig Spaß und etwas Essen zu sorgen. Beginne, Menschen ganz neu in das Vaterherz hineinzulieben."

 

Mut, wenn es schwer wird


Vielleicht liest du das und denkst: „Klingt toll, aber bei mir klappt das nicht. Meine Nachbarn sind verschlossen. Niemand interessiert sich."


In der Supervision sprachen wir auch über dieses Thema:


„Das Tief ist keine Stimme der Wahrheit. Jüngerschaft ist Gottes Werk und nicht dein Projekt."


Und:


„Seid nicht traurig, wenn Menschen wieder gehen. Das ist kein Zeichen deines Versagens."


Es wird Rückschläge geben. Es wird Nachbarn geben, die kein Interesse haben. Es wird Abende geben, an denen niemand kommt. Das ist normal. Das ist kein Scheitern. Das ist der Prozess.


„Jüngerschaft ist ein Prozess, der Zeit braucht."


Und:


„Unser eigener ehrlicher Weg mit Jesus ist das stärkste Werkzeug, das wir haben. Unser Leben ist entweder ein Beispiel für mehr Hingabe für Gott, mehr Wachstum, mehr Demut, mehr Liebe oder nicht."


Du musst nicht perfekt sein. Du musst nur ehrlich sein. Echt. Nahbar. Verfügbar. Den Rest macht Gott.

 

Die Vision wächst – wenn wir beten und gehen


In der LifeGroup-Supervision wurde am Ende gemeinsam gebetet. Die Worte klingen wie ein Bekenntnis und ein Ruf gleichzeitig:


„Danke, dass du uns für Erweckung vorbereitest."


Erweckung. Das klingt nach etwas Großem. Etwas Überwältigendem. Und das ist es auch. Aber Erweckung beginnt nicht auf einer Konferenz. Erweckung beginnt in einem Treppenhaus. Bei einem Hauscafé. Mit vier Kuchen. Zwischen Nachbarn, die anfangen, einander zu vertrauen.


Alan Briggs schreibt in Guardrails:


„Hungrige Leiter beginnen zu erkennen, dass sie noch heute anfangen können, andere zu Jüngern zu machen. Gemeinden fangen wieder an zu träumen davon, ihre Nachbarschaften zu erreichen."


Und genau das passiert bei uns. Hier. Jetzt. In einem Haus mit 21 Parteien.

 

Und dann kam diese Nachricht...


Während ich an diesem Artikel schrieb erreichte mich folgende Nachricht. Für die 21 Parteien. Für offene Türen und weiche Herzen. Ich hoffte und betete für Frucht – irgendwann. Vielleicht in Monaten. Vielleicht in Jahren.


Dann, etwas später, vibrierte mein Handy. Eine Nachricht von Simone:


„Hallo, wir hatten heute LifeGroup. Unsere 90-Jährige hat das Übergabegebet nachgesprochen, wir haben unter Handauflegen um den Heiligen Geist gebetet und gleich auch noch für körperliche Heilung. Thema war Epheser 1 von dem Jüngerschaftsmaterial ‚Gottes Stimme in Seinem Wort hören'. Das musste ich jetzt kurz loswerden und mit euch teilen. Gott ist gut, allezeit!"


Ich musste diese Nachricht zweimal lesen.


Eine 90-jährige Frau. In einem ganz normalen Mehrfamilienhaus. Hat ihr Leben Jesus übergeben.


Nicht in einer großen Evangelisation. Nicht in einem Stadion. Nicht durch einen berühmten Prediger. Sondern in einer LifeGroup. In einer Wohnung. Zwischen Nachbarn, die füreinander beten. Bei Epheser 1 – „Gottes Stimme in Seinem Wort hören."


Und das Schönste daran: Es war nicht Simone allein, die diesen Moment

herbeigeführt hat. Es war eine andere Teilnehmerin der LifeGroup, die das

Übergabegebet initiierte. Dann wurde gemeinsam für die 90-Jährige gebetet.

Unter Handauflegung. Um den Heiligen Geist. Um körperliche Heilung. In einer

LifeGroup, die vor ein paar Monaten mit einem gemeinsamen Hauscafé begann

– bei dem wiederum eine andere Nachbarin die Kuchen gebacken und ihre

Wohnung geöffnet hatte.


Verstehst du, was hier passiert ist?


Das ist keine nette Anekdote. Das ist ein Beweis dafür, dass Gott am Werk ist. Dass er Gebet erhört. Dass er Herzen vorbereitet – auch Herzen, die 90 Jahre auf diesen Moment gewartet haben.


Diese Frau hat vielleicht Jahrzehnte in diesem Haus gelebt. Jahrzehnte, in

denen niemand ihr von Jesus erzählt hat. Jahrzehnte, in denen sie vielleicht

einsam war, vielleicht krank, vielleicht suchend. Und dann kamen diese Frauen.

Mit offenen Türen. Mit Kuchen und Thermoskannen. Mit Liebe. Mit dem Wort

Gottes. Jede mit ihrem Beitrag – zusammen unschlagbar.


Und mit 90 Jahren wurde alles neu.


„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden." — 2. Korinther 5,17


Es ist nie zu spät. Nicht für die 90-Jährige im Erdgeschoss. Nicht für den gestressten Familienvater im zweiten Stock. Nicht für die alleinerziehende Mutter unter dem Dach. Nicht für den Studenten, der gerade eingezogen ist.


Gott ist gut. Allezeit.


Und er ist noch lange nicht fertig mit diesem Haus. Drei Parteien wurden zur

LifeGroup. Eine 90-Jährige hat Jesus angenommen. Und all das geschah nicht

durch eine einzelne Superheldin, sondern durch ein Team von Frauen, die

jeweils das gaben, was sie hatten: Eine ihre Wohnung, eine ihre Backkünste,

eine ihre Thermoskannen, eine den Mut zum Gebet.


Wie viele der verbleibenden 18 Türen wird Gott noch öffnen – wenn wir

gemeinsam losgehen?

 

Gemeinsam beten – gemeinsam gehen


Lass uns als Gemeinde und Bewegung zusammenstehen. Nicht nur für Simone und ihre 21 Parteien, sondern für eine Bewegung der Nachbarschaftsliebe in unserer ganzen Stadt.


Unsere gemeinsame Gebetsagenda:


Für Simones Haus und ihr Team: Dass aus drei Parteien bald mehr werden.

Dass das Hauscafé zur regelmäßigen Tradition wird. Dass Gottes Liebe durch

jede Etage fließt. Und dass noch mehr Nachbarn entdecken, was sie beitragen

können.


Für unsere LifeGroup-Leiter: Dass sie nicht müde werden. Dass sie ermutigt und gestärkt werden. Dass Gott ihnen Weisheit gibt für jeden einzelnen Menschen.


Für „Menschen des Friedens" in unseren Nachbarschaften: Dass Gott uns die Augen öffnet für die Menschen, die er bereits vorbereitet hat.


Für Mut und Ausdauer: Dass wir nicht aufgeben, wenn es langsam geht. Dass wir der Mathematik Gottes vertrauen – Multiplikation, nicht Addition.


Für Erweckung in unserer Stadt und unseren Dörfern : Dass das, was in einem Haus beginnt, sich ausbreitet. Haus für Haus. Straße für Straße. Herz für Herz.

 

Dein nächster Schritt


Du hast gerade gelesen, was Gott durch ein Team von ganz normalen

Nachbarinnen in einem Haus mit 21 Parteien tun kann. Die eine brachte

Kuchen, die andere Thermoskannen, die dritte den Mut zum Gebet. Jede gab,

was sie hatte. Jetzt bist du dran.


Hier ist deine Einladung – einfach und konkret:


Diese Woche:


•       Bete jeden Tag für einen deiner Nachbarn mit Namen

•       Grüße bewusst jemanden, dem du normalerweise ausweichst

•       Überrasche einen Nachbarn mit einer kleinen Freundlichkeit


Diesen Monat:


•       Lade einen Nachbarn zum Kaffee ein – ohne Agenda, einfach um ihn kennenzulernen

•       Überlege: Könnte meine Wohnung ein Ort der Begegnung werden?

•       Finde einen Gebetspartner, mit dem du regelmäßig für eure Nachbarschaft betest


Dieses Jahr:


•       Starte etwas Regelmäßiges – ein Hauscafé, einen Spieleabend, ein gemeinsames Essen

•       Werde Teil einer LifeGroup oder starte eine in deiner Nachbarschaft

•       Träume groß – wie viele Parteien hat dein Haus?


„Jeder große Fluss beginnt mit einem kleinen Rinnsal. Jede weltverändernde Bewegung beginnt mit wenigen Menschen, die anfangen, anders zu leben."

 

Schlussgedanke: Das Netz wird gespannt


In der Supervision habe ich folgendes Bild gebraucht:


„Das Netz in der LIFEHOUSE Kirche (so werden wir in Zukunft als Kirche heißen) wird immer mehr gespannt."


Ein Netz – gewebt aus Beziehungen, aus Liebe, aus Vertrauen, aus Gebet. Ein Netz, das Menschen auffängt. Das niemanden fallen lässt. Das immer dichter wird, je mehr Menschen mitmachen.


21 Parteien. 21 Türen. 21 Geschichten, die darauf warten, von der Liebe Gottes berührt zu werden.


Und es beginnt – mit dir. Mit deinem Gebet. Mit deinem nächsten Schritt.


Bist du dabei?

 

„Wir kommen zusammen, wir erleben Jüngerschaft, aber wir sind bereit für Menschen, die dazukommen." — LifeGroup-Supervision

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